Atlas veröffentlicht neuen Leitfaden für beschleunigte Wettertests kompletter Robotiksysteme

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Atlas Material Testing Technology stellt einen neuen, kostenfreien Leitfaden vor, der Methoden zur Prüfung von Witterungs- und Solarbeanspruchung an Roboterbauteilen und kompletten Robotersystemen beschreibt. Der Leitfaden richtet sich speziell an Ingenieure, Prüflabore und Projektmanager, die bereits in der frühen Entwicklungsphase Umweltbeständigkeit sicherstellen möchten. Vorgestellt werden Xenon-Arc-Prüfgeräte, relevante Normen wie ISO 4892-2 und ASTM D7869, Benchmarking-Ansätze sowie beschleunigte Testverfahren, um jahrelange Freilandprüfungen in wenigen Laborwochen realistisch zu simulieren. und Praxisergebnisse. zuverlässig.

Frühzeitige Witterungsprüfung schützt Roboter vor Materialversprödung und teuren Folgekosten

Atlas Publishes Weathering Testing Guide for Outdoor Robots (Foto: Atlas Material Testing Technology GmbH)

Atlas Publishes Weathering Testing Guide for Outdoor Robots (Foto: Atlas Material Testing Technology GmbH)

Moderne Industrieroboter werden zunehmend in Logistikhöfe, landwirtschaftliche Nutzflächen, Baustellen und Lieferketten integriert. Unterbleiben rechtzeitige Witterungsprüfungen, kann es nach der Endmontage zu Materialversprödung, Vergilbung optischer Fenster, Dichtungsfehlern oder feuchteinduzierten Elektronikdefekten kommen. Der kostenfreie Atlas-Leitfaden erläutert standardisierte Xenon-Arc-Prüfverfahren, Normvorgaben und Benchmark-Tests, um Umwelteinflüsse im Labor zu beschleunigen und potenzielle Schäden frühzeitig zu erkennen. So lassen sich teure Nacharbeiten und Garantieansprüche wirksam vermeiden. Materialuntersuchungen, Systemsimulationen, Feldvergleiche und ISO-Standards ergänzen das Prüfportfolio belastbare Robotiklösungen.

Atlas-Guide präsentiert effiziente Xenon-Arc-Tests für realitätsnahe Kunststoffalterung im Labor

Atlas präsentiert in seinem Leitfaden die Xenon-Arc-Instrumente Weather-Ometer, Xenotest und SUNTEST. Dabei steht die präzise Spektralqualität im Fokus, um UV-empfindliche Kunststoffe realitätsnah zu altern und Alterungsprozesse präzise zu simulieren. Unter Bezugnahme auf ISO 4892-2, ASTM D7869 und IEC 60068-2-5 werden standardkonforme Prüfprogramme definiert, die Beschleunigungsfaktoren von mehr als dem Zehnfachen ermöglichen. So lassen sich jahrelange Außenexpositionen innerhalb weniger Laborwochen reproduzieren und belastbare Daten für Materialverhalten sowie Produktqualifizierung erheben und dokumentieren.

Nur mit realen Wetterbedingungen erzielt schnelle Prüfgeschwindigkeit valide Ergebnisse

Die Aussage unterstreicht, dass beschleunigte Prüfzyklen nur dann aussagekräftig sind, wenn sie mit realen Umgebungsbedingungen abgeglichen werden. Atlas führt dazu systematische Vergleiche zwischen Labordaten und Referenzexpositionen in Miami (FL) sowie Phoenix (AZ) durch. Durch diese Gegenüberstellung lassen sich tatsächliche Beschleunigungsfaktoren quantifizieren und validieren. Auf diese Weise gewährleistet das Testlabor, dass simulierte Ergebnisse zuverlässig in reale Einsatzszenarien übersetzt werden können, um Material- und Systemverhalten unter Außenbelastung präzise zu prognostizieren. Sicher validiert.

Großflächen-Solar-Simulation nach MIL-STD-810H und IEC-Verfahren ermöglicht realistische komplette Roboter-Systemprüfungen

Einzelkomponententests decken nur isolierte Materialeigenschaften ab, lassen jedoch komplexe Interaktionen ganzer Baugruppen unberücksichtigt. Erst durch kombinierte Beanspruchung von Dichtungen unter dauerhafter Kompression, thermischer Aufheizung ganzer Module und einwirkender Strahlung entstehen reale Belastungsmuster, die Sensoren driftanfällig machen. Der neue Leitfaden empfiehlt daher den Einsatz von MIL-STD-810H- und IEC 60068-2-5-Sa-Prozeduren zur großflächigen Solarexposition kompletter Roboter, um echte Umwelteinflüsse im Labor maßstabsgetreu nachzubilden. Dies verbessert Validität von Dauerlaufprüfungen und reduziert teure Nacharbeiten künftige Garantieansprüche.

Atlas-Leitfaden sichert vollständige Validierung von Werkstoff bis Sonneneinwirkung ab

Dr. Oliver Rahäuser erläutert, dass der Leitfaden von der Auswahl geeigneter Werkstoffe bis zur großflächigen Simulation der vollen Sonneneinstrahlung sämtliche Prüfphasen überspannt. Werden Materialcharakterisierungen, Bauteilprüfungen oder integrale Systemtests vernachlässigt, können im Feldeinsatz unvorhergesehene thermische Belastungen, Dichtungsversagen oder optische Abweichungen auftreten. Der strukturierte Ansatz ermöglicht eine lückenlose Absicherung gegen Witterungsstress und minimiert potenzielle Ausfallrisiken durch eine standardisierte Validierung sämtlicher Komponenten und des Gesamtsystems. Die Methodik folgt etablierten Normen und beschleunigten Prüfzyklen.

Der neue Leitfaden von Atlas stellt ein ganzheitliches Prüfkonzept bereit, das Roboter­entwicklern ermöglicht, potenzielle Witterungs- und Solarstressschäden bereits in frühen Projektphasen zu erkennen. Standardisierte Xenon-Arc-Prüfverfahren simulieren UV-Belastungen, während Feldbenchmarking und Referenzdaten aus verschiedenen Klimazonen Erhaltungsprozesse abgleichen. Eine abschließende Systemsimulation berücksichtigt thermische Lasten und Materialinteraktionen auf Gesamtanlagenebene. Durch die Kombination dieser Methoden lassen sich Fertigungsrisiken minimieren, Ausfallkosten reduzieren und robuste, langlebige Außenroboter realisieren. und Projektlaufzeiten lassen sich damit deutlich verkürzen.

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