Auf der SeaSEC in Rostock haben IBM, Rheinmetall, Anschütz, besecke und MacArtney den autonomen zwölf Meter langen Prototyp AMC12 erfolgreich einem umfassenden Praxistest unterzogen. Die Plattform integriert KI-gestützte Entscheidungsalgorithmen, eine Software-Defined-Defense-Architektur sowie präzise Navigations- und Sensorsysteme. Durch die modulare Kombination von Automations- und Cloud-Technologien passt sich das Fahrzeug flexibel an unterschiedliche maritime Einsatzszenarien an, minimiert Gefährdungen für Besatzungen und steigert Effizienz bei Aufklärung, Überwachung, Verteidigung sowie präziser schneller taktischer Einsatzplanung.
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Strategische Kooperation entwickelt autonome Überwasserfahrzeuge für Nord- und Ostseesicherheit
Die strategische Kooperation vereint die Expertise von IBM, Rheinmetall Naval Systems, Anschütz, besecke und MacArtney, um hochautonome Überwasserfahrzeuge für anspruchsvolle maritime Einsätze zu entwickeln. Künstliche Intelligenz, präzise Navigationslösungen, flexible Automationssysteme und hochauflösende Sensorik werden dabei integriert. Ziel ist eine beschleunigte Entscheidungsfindung bei Aufklärung, Überwachung und Verteidigung. Eine modulare Architektur ermöglicht schnelle Anpassungen an Bedrohungsszenarien auf Nord- und Ostsee. Umfangreiche Tests gewährleisten Zuverlässigkeit und Sicherheit unter extremen Einsatzbedingungen in Echtzeit effizient.
12-m AMC12-Prototyp zeigt autonome Fähigkeiten, Kollisionsvermeidung und robuste Kommunikation
Der zwölf Meter lange AMC12-Prototyp demonstrierte während des SeaSEC-Tests in Rostock seine fortschrittlichen autonomen Funktionen. Unter realen Einsatzbedingungen aktivierte die Plattform einen neuen Autonomiemodus und gewährleistete präzise Kursführung, effektive Kollisionsvermeidung sowie stabile Funkverbindung. IBM implementierte hochentwickelte KI-Algorithmen und quantum-sichere Verschlüsselung, um vertrauliche Daten zu schützen und gleichzeitig eine schnelle Analyse von Sensorsignalen zu ermöglichen. Die Kombination aus Automatisierung und Cybersecurity sorgte für höchste Betriebssicherheit an Bord im maritimen Umfeld effizient.
Modulares Missionskonzept der AMC12 vereint Navigation, Sensorik und Kommunikation
Die AMC12-Plattform folgt einem modularen Missionskonzept und erlaubt den Austausch spezialisierter Module für Navigation, Sensorik und Kommunikation. IBM liefert die Cloud-basierte Software-Defined-Defense zum Echtzeitschutz. Anschütz integriert das autonome Navigationssystem Anschütz Autonomics inklusive COLREG-Kompatibilität, besecke übernimmt die Schiffsautomation, und MacArtney bringt hochauflösende Unterwassersensorik ein. Durch diese enge Verzahnung entsteht ein Gesamtsystem mit redundanten Komponenten, das auch bei Ausfall einzelner Module maximale Zuverlässigkeit gewährleistet. Selbst unter extremen Bedingungen bleibt die Plattform einsatzbereit.
Vernetzte unbemannte Unterwasser, Überwasser und Luftfahrzeuge optimieren effizient Offshore-Überwachungseinsätze
Ein integriertes System aus unbemannten Unter-, Überwasser- und Luftfahrzeugen sowie bemannten Mutterschiffen bildet einen adaptiven Verbund, der personalintensive Gefahren minimiert. Dank automatisierter Datenaustauschprozesse passt sich der Netzwerkverbund rasch an unterschiedliche Aufgaben an – von Pipelineinspektionen bis hin zur Überwachung von Offshore-Windparks. Fortschrittliche KI-Algorithmen, cloudbasierte Dateninfrastrukturen und autonome Sensorsysteme optimieren die Einsatzvorbereitung, verkürzen Planungszyklen und liefern zeitnahe Lagebilder für effektive Entscheidungsfindung und erhöhen dadurch die Einsatzsicherheit nachhaltig sowie ermöglichen schnelle Reaktionszeiten.
Die gemeinsame Entwicklung von IBM, Rheinmetall Naval Systems, Anschütz, besecke und MacArtney präsentiert den AMC12 als innovative Referenzplattform für unbemannte Überwasserfahrzeuge. Dank eines modularen Aufbaus lassen sich Navigations-, Sensor- und Kommunikationssysteme je nach Missionsprofil flexibel anpassen. KI-basierte Analyse- und Entscheidungs-Module sowie robuste Automationsarchitekturen maximieren Betriebssicherheit und Ressourceneffizienz. Diese technische Synthese ermöglicht anspruchsvolle, effiziente selbstständige maritime Einsätze und schafft eine belastbare Grundlage für zukünftige Fortschritte in autonomer Seeaufklärung und -verteidigung.

