Rittal Automation Systems präsentiert auf der Hannover Messe 2026 den neuen Drahtkonfektionier-Vollautomaten Wire Terminal WT L, der automatisierte Drahtherstellung für kleine und mittlere Schaltanlagenbauer wirtschaftlich gestaltet. Basierend auf der WT C-Plattform gewährleistet das kompakte Gerät das gleiche Maß an Prozesssicherheit und Qualitätsstandards wie sein größeres Pendant, beschleunigt Fertigungsabläufe um bis zu elf Mal und rechnet sich die Anschaffung bereits nach zweieinhalb Jahren.
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Kompakte WT L Plattform auf nur zwei Quadratmetern Stellfläche

Thorsten Eberz, Leiter Product Management bei Rittal Automation (Foto: Rittal GmbH & Co. KG)
Die kompakte Drahtverarbeitungsmaschine WT L basiert auf der bewährten Hardware- und Softwarearchitektur des Wire Terminal WT C und benötigt lediglich zwei Quadratmeter Stellfläche. Der modulare Aufbau mit einem 12-fachen Drahteinzug und nur einem Drahtausgabesystem reduziert die mechanische und steuerungstechnische Komplexität erheblich, während gleichzeitig geringere Investitionskosten entstehen. Dadurch können auch kleinere und mittlere Betriebe automatisierte Drahtkonfektionierung realisieren. Zudem erlaubt die platzsparende Bauform eine flexible Integration selbst in beengten Fertigungshallen umfassende Produktionsprozesse.
WT L steigert Drahtkonfektionierungsgeschwindigkeit um das elffache signifikant vollautomatisch
Die vollautomatische Wire Terminal WT L Anlage von Rittal steigert den Durchsatz bei der Drahtkonfektionierung um bis zu elfmal im Vergleich zu manuellen oder teilautomatischen Verfahren. Das System übernimmt das Ablängen, Beschriften und Crimpen eigenständig, wodurch Bedienereingriffe minimiert werden. Daraus resultieren erhebliche Zeitersparnisse, signifikant verkürzte Durchlaufzeiten und reduzierte Prozesskosten. Bei einer jährlichen Fertigung von 150 Schaltschränken mit jeweils 500 Anschlussdrähten amortisiert sich die Investition vollständig innerhalb von etwa zweieinhalb Jahren.
WT L5 und L10 konfektionieren Drähte 0,5-6 mm² vollautomatisch
Das Wire Terminal WT L5 verarbeitet Kabelquerschnitte zwischen 0,5 und 2,5 mm² über fünf unabhängige Fördertöpfe, während die WT L10-Ausführung mit zehn Fördertöpfen Querschnitte von 0,5 bis 6 mm² abdeckt. Anwender können die fertigen Drähte wahlweise in ein fünfstufiges Drahtschienensystem einfügen, zu einem Drahtkettenbündler führen oder direkt in die Drahtfördereinheit des optionalen Wire Handling Systems einspeisen. Auf diese Weise profitieren Anwender von flexiblen Weiterverarbeitungsoptionen und hoher Automatisierungseffizienz in der Drahtfertigung.
WT L übernimmt Eplan-Daten und digitaler Zwilling steuert Beschriftungsprozesse
Der Wire Terminal WT L liest sämtliche Drahtdaten automatisch aus Eplan ein, nutzt den digitalen Zwilling zur präzisen Steuerung der Ablänge-, Beschriftungs- und Crimpprozesse und synchronisiert sich nahtlos mit Eplan Smart Production sowie dem RiPanel Processing Center. Durch die direkte Anbindung an das optionale Wire Handling System entsteht ein vollständig digitalisierter Fertigungsablauf für Steuerungsschränke, der Prozesssicherheit erhöht, Fehlerquoten minimiert, Effizienzgewinne maximiert und beschleunigte Durchlaufzeiten gewährleistet und Ressourceneinsatz effektiv optimiert.
Der Wire Terminal WT L von Rittal Automation Systems eliminiert hohe Eintrittsbarrieren in die vollautomatisierte Drahtkonfektionierung und ermöglicht kleinen sowie mittelständischen Steuerungsbauunternehmen einen effizienten Einstieg in modernste Fertigungstechnologien. Durch automatisches Abschneiden, Beschriften und Crimpen gewährleistet die kompakte Maschine konstante Qualität, verringert manuelle Fehler und optimiert Arbeitsabläufe. Der modulare Aufbau und die intuitive Bedienung fördern schnelle Implementierung, während signifikante Zeitersparnisse und rasche Investitionsrückflüsse selbst bei begrenztem Produktionsvolumen realisierbar sind und kosteneffizient.

